Die Farben des Goldes
Trauringe bicolor Silber

Hier ein Beispiel für Eheringe wo Weiß- und Rotgold kombiniert ist

Edle Metalle

Zu den edlen Metallen zählt man Legierungen mit Silber, Gold und Platin.

Legierung deshalb, weil Feingold oder Feinsilber zu weich sind.  Die gängigste Silberlegierung ist 925/- Sterlingsilber und bedeutet 925 von 1000 Teilen sind Feinsilber.

Als Zusatzmetalle kommen hier Palladium und Kupfer zum Einsatz.

Die gängigsten Goldlegierungen sind 333/-, 585/- und 750/-. Hier bedeutet die Zahl wieder den Anteil an 1000. Um so höher die Zahl, umso mehr Goldanteile sind in der Legierung enthalten und umso edler ist die Legierung.

Als Zusatzmetalle finden sich hier Silber, Kupfer, Palladium und Platin. Wobei die Mischung je nach Farbton abweicht.
Die Farbpalette im Goldbereich geht von Gelbgold über Rot- und Roségold zu Weißgold.

Platin ist in Pt950/- und Pt 600/- Legierung üblich. Auch hier wieder der Anteil an 1000 Teilen. Im Gegensatz zu Weißgold, ist es eher etwas grauer (dunkler) dafür aber extrem Abriebbeständig.

Silber und Gold sind nicht so extrem hart, wodurch sich diese im Laufe vieler Jahre auch Abnutzen ( kennt fast jeder in seiner Familie, wenn der Mann zur Silberhochzeit seinen Ring aus der Schachtel nimmt und mit dem getragenen Ring der Ehefrau vergleicht)

Platin hat den Vorteil, es nutzt sich nicht ab, sondern verdichtet sich in der Oberfläche.

Ringe aus Edelmetallen können in kleinen Goldschmieden in feiner handwerklicher Kunst angefertigt werden. Dabei lassen sie ihre ganz individuellen Wünsche mit einfließen. Das Ergebnis sind ganz persönliche Eheringe, also Unikate! (Ihre Beziehung ist ja auch was ganz besonderes)

Welches Material ist für Trauringe geeignet?

Trauringe aus Stahl und Titan

Am häufigsten finden sich Ringe aus Edelstahl und Titan. Der Vorteil liegt im günstigen Preis gegenüber Edelmetallen und das Material ist sehr hart und trägt sich dadurch nicht ab.

Allerdings ist durch die Härte der Materialien keine Änderungen in der Größe der Eheringe möglich.Dadurch ist die Fertigung auch nur industriell möglich. Dies lässt keinen Spielraum für eigene Wünsche, sondern es sind Ringe „von der Stange“.

Die für die Schmuckproduktion eingesetzten unedlen Metalle sind größtenteils frei von Allergenen Metallen.
Wenn sie aber auf ein spezielles Metall allergisch reagieren, kann ihnen niemand die genaue Zusammensetzung nennen. (meine Erfahrung, ich lasse mich gern eines besseren belehren)